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Was macht man in Coronazeiten nicht alles zu Hause: Kinder beschulen, arbeiten ... dann kann man auch zu Hause trainieren. Also Konferenzschaltung auf dem Computer gestartet und los. So können wir uns zumindest mal wieder sehen und uns gegenseitig motivieren. Seit 3 Wochen betreiben wir diese besondere Art von Aikido nun schon regelmäßig. Ok, Aikido ist normalerweise ein Kontaktsport, daher ist es gar nicht so einfach sich Übungen einfallen zu lassen, die man auch zu Hause alleine trainieren kann. Schrittübungen - na gut, aber auf Dauer ist das ohne Partner nicht besonders spannend.

So haben wir uns in den letzten Wochen einem Thema gewidmet, was im Aikido eigentlich eher stiefmütterlich behandelt wird: Tritte! Ja, wir sind eine defensive Kampfkunst - insofern ist es schon verständlich, dass Tritte bei uns nicht im Standardprogramm geübt werden. Allerdings kann man auch schlecht Verteidigung gegen Tritte üben, wenn niemand technisch in der Lage ist einen Tritt als Angreifer auszuführen. Und darüber hinaus hat ein Blick in andere Disziplinen der Budo-Sportarten immer mal wieder gut getan.

Also nutzen wir die Corona-Zeit, um uns zu Hause in Tritten zu üben - später wollen wir das im Dojo weiter verfeinern und dann mit Aikido-Techniken kombinieren. Und dankenswerterweise hat Martin uns einen Kontakt vermittelt, so dass wir nicht weiter als Autodidakten auf diesem Gebiet unterwegs sein müssen. Konstanze Esch (3. DAN Taekwondo) hat uns heute die Ehre erwiesen, unser Donnerstagstraining von zu Hause aus zu leiten. Schwerpunkt: Na klar, das was die Taekwondoin am besten können: Treten. In alle Himmelsrichtungen und unter Nutzung von Gelenken, die ein normale Mitteleuropäer gar nicht haben dürfte :-) Aber es war sehr lehrreich und hat uns superviel Spaß gemacht - DANKE Konstanze. Das schreit förmlich nach Wiederholung.

Bleibt gesund!

Euer Patrick